GHOST Thorn. Attritabler Interceptor gegen Drohnen-Saturationsangriffe.
SerienreifDie GHOST Thorn ist ein attritabler FPV-Interceptor mit KI an Bord, die in der Endphase die Zielaufschaltung hält. Die Abflugmasse bleibt unter 4,5 kg, die Zelle ist auf hohe Stückzahlen in stationären und mobilen Fertigungszellen ausgelegt. Genau das macht die Abwehr großer Drohnensalven bezahlbar.

Kenndaten
| Klasse unter 5 kg |
| Zielaufschaltung an Bord |
| Auf hohe Stückzahl ausgelegt |
*Änderungen vorbehalten.
Rolle in der GHOST-Familie
Die Thorn beantwortet das Kostenproblem der Drohnenabwehr. Dreißig billigen Angriffsflugkörpern lässt sich nicht mit dreißig teuren Lenkflugkörpern begegnen. Die Thorn ist gebaut, um verbraucht zu werden: einfach, schnell zu fertigen und auf den letzten hundert Metern genau genug, weil die Entscheidung an Bord läuft.
Normen und Schnittstellen
Geführt über GHOST GCS und GHOST CORE mit verschlüsselter Verbindung. Die Endphasenlenkung läuft an Bord und arbeitet weiter, wenn die Verbindung abreißt. Glasfasergelenkte Variante für den Einsatz unter elektronischer Kampfführung verfügbar.
Fragen
Wofür wird die GHOST Thorn eingesetzt?
Die GHOST Thorn ist ein Interceptor gegen Drohnen-Saturationsangriffe. Sie wird in hoher Stückzahl zu geringen Stückkosten gefertigt, damit ein Verteidiger eine Salve von Angriffsdrohnen beantworten kann, ohne für jedes Ziel einen Lenkflugkörper auszugeben.
Funktioniert die Thorn bei gestörter Funkverbindung?
Die Endphasenlenkung läuft im Fluggerät, der Abfangvorgang setzt sich also fort, wenn die Verbindung abreißt. Für den Einsatz unter dauerhafter Störung führt die glasfasergelenkte Variante Thorn-F Steuerung und Video über eine Faser, ganz ohne Funkabstrahlung.
Wer entscheidet über den Einsatz?
Ein menschlicher Bediener. Die GHOST-Führungsarchitektur verlangt vor jedem Einsatz eine menschliche Entscheidung. Das ist in der Systemarchitektur erzwungen, nicht per Software eingestellt.
Warum eine glasfasergelenkte Drohne?
Weil elektronische Kampfführung Funkverbindungen ausschaltet. Die GHOST Thorn-F führt Steuerung und Video über eine Glasfaser. Die lässt sich nicht stören und strahlt nichts ab, was ein Peiler erfassen könnte.
Wie weit reicht die Faser?
Verfügbar sind Spulen mit 10, 15 und 20 Kilometern. Die Länge wird je Auftrag gegen die Zusatzmasse der Spule abgewogen.
Ist die Thorn-F ein eigenes Fluggerät?
Nein. Sie ist die glasfasergelenkte Konfiguration der GHOST Thorn auf derselben Zelle. Ausbildung, Logistik und Bodenstation bleiben gleich.
Thorn-F, die glasfasergelenkte Variante
EntwicklungsprogrammDie GHOST Thorn-F ist die glasfasergelenkte Variante der Thorn. Steuerung und Video laufen über eine abspulende Faser von zehn bis zwanzig Kilometern. Das macht das System immun gegen Störsender und im Anflug funkstill. Die Variante befindet sich auf Basis der Thorn-Zelle in Entwicklung.
| Glasfasergelenkt |
| Keine Funkabstrahlung im Anflug |
| Reichweite im zweistelligen Kilometerbereich |
*Änderungen vorbehalten.

Systeme
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Stand 09/2026


