GHOST USV-100. Ein kleines Boot, das die Luftebene mitbringt.
EntwicklungsprogrammDie GHOST USV-100 ist ein 4,2 m langes unbemanntes Oberflächenboot in Composite-Bauweise, ausgelegt als Sensorknoten und als Träger kompakter Luftsysteme mit Deckstart. Antrieb ist ein hybrider Waterjet, an Bord sind Radar, EO/IR und SATCOM. Es liegt bewusst unterhalb der großen Kampf-USV-Klasse in Größe und Kosten.

Kenndaten
| Länge etwa vier Meter |
| Hybridantrieb |
| Deckstart kompakter Fluggeräte |
*Änderungen vorbehalten.
Rolle in der GHOST-Familie
Die USV-100 ist bewusst klein. Sie ist kein schnelles Angriffsboot, sondern ein Sensor, der auf See bleibt, und ein Deck, das Fluggeräte startet. Ein Boot dieser Größe lässt sich in Stückzahl beschaffen, und genau Stückzahl braucht die Küstenüberwachung.
Normen und Schnittstellen
Geführt über die GHOST-Bodenstation. Deckstart und Aufnahme kompakter GHOST-Fluggeräte. Radar, EO/IR und SATCOM an Bord, hybrider Antrieb für lange Stehzeiten.
Fragen
Wofür ist die GHOST USV-100 gedacht?
Küsten- und Hafenüberwachung, Begleitschutz und Schutz maritimer Infrastruktur. Sie bleibt auf Station, beobachtet mit Radar und EO/IR und startet ein kompaktes Fluggerät vom Deck, wenn etwas aus der Nähe geprüft werden muss.
Kann die USV-100 Drohnen starten?
Ja. Das Deck nimmt kompakte GHOST-Fluggeräte auf. Das Boot bringt die Luftebene also mit, statt auf sie von Land zu warten.
Warum ein Boot von 4,2 Metern und kein größeres?
Weil die Aufgabe Abdeckung heißt, nicht Geschwindigkeit. Ein kleiner Rumpf kostet einen Bruchteil einer großen Kampf-USV, und eine Küste schützt man mit vielen Sensoren, nicht mit einem schnellen Boot.
Systeme
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Stand 09/2026


